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Hier finden Sie eine Auswahl von mehr als 10 aus über 150 bisher erschienenen Texte, welche wir in den letzten Jahren inspiriert geschrieben haben und die unsere Arbeit begleiten. Als Einstimmung in den Meditationseinladungen entstehen laufend weitere.
LIEBER LANDSCHAU, LIEBE LANDSCHAU
01. Juli 2026
Auf einer Bergkuppe das Land schauend, betrachtet es nichts Konkretes. Schaue so den Alltag.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juli 2026
Man kann sich auf der Bergkuppe entscheiden: Schaue ich das Land oder ein Objekt daraus. Das heisst, schaut es mit weichem Blick das ganze Land oder ist da „mein“ Blick auf etwas fixiert.
Und schaut es da das Land, wird auch das Ich in der Art vereinnahmt, dass da nur noch Land ist. Tschüss mir so geliebtes „Ich“. Da ist keiner mehr der schaut, nur Schauen.
Von Herzen wunderschöne Sommerferien!
LIEBE SHERLOCK, LIEBER HOLMES
17. Juni 2026
Jede Emotion hat eine Begrenzung. An der Grenze wird es spannend.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juni 2026
Bei einem strafrechtlichen Delikt wird unsere Schaulust geweckt. Wir gaffen regelrecht hin und suhlen uns im Geschehen. Mitreden, spekulieren, urteilen ist angesagt. Jedoch nur dem Detektiv gelingt es, anders zu schauen. Er verweilt in der Gesamtschau und erkennt so auch die Details, welche am Rand der Tat liegen. Dort wird es für ihn spannend.
Die Emotionen haben es genauso an sich. Wir pflegen uns in ihnen zu suhlen, wobei das Suhlen in einer Vielzahl von Formen stattfindet. Wir verharren bei der Emotion, indem wir sie gedanklich oder in Worten wälzen oder wir Erstarren in ihr, wir ziehen uns zurück oder wir agieren sie extrovertiert aus. Eine der häufigsten Formen ist die Beschäftigung mit dem Warum. Nicht umsonst gilt in den östlichen Traditionen die Frage nach dem Warum als Fangfrage.
Da ist jedoch auch dasjenige, welches die Emotion hervorbringt. Und damit ist nicht die Ursache der Emotion gemeint, sondern ihre Begrenzung. Dazu ist es notwendig, ganz bei der Emotion zu verweilen, sie zu spüren, sie wahrzunehmen, ganz genau zu schauen. Jedoch ohne auf das Wahrgenommene zu reagieren. So gilt es ganz die Schau zu sein. Und dann ist da auch die Begrenzung. Nicht als Gedanke, sondern wahrgenommen. Jenseits der Begrenzung ist nichts Konkretes. Die Emotion endet und da ist nichts. Nur das Medium, welches sich auch als Emotion aufbäumt. Sei ganz dieses Medium, wobei mit Medium nicht der Vermittler zwischen Diesseits und Jenseits gemeint ist. Sei ganz dieses Medium, der Träger von allem, welcher sich auch als die Emotion aufbäumt.
Willkommen, Meditierender, welcher nichts anderes als Medium ist.
LIEBE DREIECK, LIEBER DREIECK
03. Juni 2026
Eins-sein nimmt Beschäftigung und das beschäftigte Ich gleichzeitig wahr.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juni 2026
Im Alltag ist da oft konfrontiert sein mit etwas. Das heisst, wir sind mit irgendetwas beschäftigt und dieses Etwas nimmt so in Anspruch, dass alles andere ausgeblendet ist. Dabei sind wir uns nicht einmal mehr unseres Ichs bewusst. Oder gelingt es dir, während einer wichtigen Beschäftigung gleichzeitig wahrzunehmen, dass da auch derjenige oder diejenige ist, welche gerade handelt?
Darin liegt ein Schlüssel zum spirituellen Erleben. Gemeint ist damit das ganzheitliche Erleben dessen, was du bist.
Gelingt es, dieses etwas, welches gerade beschäftigt, und das Ich, welches gerade handelt, gleichzeitig wahrzunehmen, so ist da eine Ebene im Spiel, welches beides wahrnimmt, von der es aber kein Wissen gibt, wer oder was sie ist (im Wissen wollen ergibt sich nur neue Konfrontation). Aber sie ist im gleichzeitigen Wahrnehmen von Beschäftigung und handelndem Ich erfahrbar. Es bringt so etwas wie die dritte Ecke im Dreieck ins Spiel, welcher alles wahrnimmt: Das etwas, das Ich und sich selber. Nur ist es so, dass diese dritte Ecke nicht getrennt von den beiden anderen ist. Erst im gleichzeitigen Wahrnehmen der beiden anderen erlebt sie sich selbst. Eines bedingt das andere. Da ist das Ganze, das Eins-sein.
Und Ganzheit, Eins-sein hat Qualität – enorme Schönheit!
LIEBER GEMÄLDE, LIEBE GEMÄLDE
19. Mai 2026
Das, was du ewig bist, kann nicht an die Wand gefahren werden.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Mai 2026
In Zeiten, wo so manches an die Wand gefahren wird, stellt sich für viele die Frage: „Was macht daran noch Freude?“ Gegenfrage: „Freut sich ein Gemälde über das Gepinselte?“
Nun, freut sich ein Gemälde über das Gepinselte? Wir wissen es nicht mit absoluter Sicherheit. Aber es ist zumindest kein sich freuendes Gemälde erkennbar. Das Gemälde zeigt einfach sein Gesicht – das Gepinselte. Und während sich dieses durch den Zahn der Zeit verändert, ist das Gemälde ewig jenes, welches sich als das Gepinselte zeigt: Die Leinwand! – Welch eine Freude!
Könnte das nicht der Sinn des allgegenwärtigen „An-die-Wand-gefahren-werden“ sein? Erkenntnis dessen, was wir wirklich und unzerstörbar sind?
So angereichert verändert sich mit Sicherheit auch das Gesicht. Welch eine Freude!
LIEBE STERN, LIEBER STERN
06. Mai 2026
In der vollständigen Wahrnehmung lässt sich alles und alle als leuchtender Kern erkennen, der einzig wirklich ist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Mai 2026
Sämtliche Sternen-Strahlen wurzeln im Sternen-Kern. Wie schade, dass wir im Alltag von Strahlenspitze zu Strahlenspitze jumpen. Wir berühren die Dinge und unser Dasein nur oberflächlich, anstelle uns wirklich in ihnen niederzulassen und dadurch die Kern-Erfahrung zu ermöglichen, als leuchtende Liebe zu leben.
Die schwierige Nachricht: Niederlassung bedeutet eine ausdauernde Vertiefung gewohnter Wahrnehmung. Die gute Nachricht: Da ist leuchtende Liebe. Die zweite gute Nachricht: Alles, was geschieht eignet sich es wahrzunehmen. Alle Dinge, alle Menschen, alle Ereignisse, alle Gedanken und Gefühle – wirklich alles – sind Strahlen desselben Sterns und tragen dieselben Wurzeln.
Willkommen, Niedergelassener! Willkommen lieber Stern! Da ist nichts als Niedergelassener Sternenkern, welcher auch alle Strahlen ist.
LIEBER ZUGEWANDTER, LIEBE ZUGEWANDTE
21. April 2026
Das Zugewandt sein nimmt alles inklusiv sich selbst als Lebendigkeit wahr. Dafür braucht es Momente der Stille.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, April 2026
Oft ist uns Menschen das zugewandt Sein verloren gegangen. In der Welt des vielen und des zu vielen ist bereits die Zuwendung zu etwas, zu anderen und zu uns selbst eine grosse Herausforderung. Und dann verwechseln wir diese Zuwendung zu etwas oder zu jemandem mit dem zugewandt Sein.
Zugewandt sein wird oft missverstanden. Zugewandt sein ist nicht etwas oder jemandem gegenüber zu sein, welches oder welcher einem beansprucht oder anzieht. Zugewandt sein ist auch nicht von einer Zuwendung zur nächsten zu rennen. Es ist weder verliebt sein in etwas, vieles oder jemanden, noch ist es Selbstverliebtheit. Alle diese Formen von Zuwendung haben etwas gemeinsam: Ein Objekt der Zuwendung.
Objekte sind momentane Erscheinungen der Lebendigkeit. Stille Meditation ist vollständiges zugewandt Sein, welches in die Objekte des Moments hineingreift. Und so nimmt es sich als das wahr, was eigentlich immer ist: nichts als Lebendigkeit.
LIEBE FINDERIN, LIEBER FINDER
24. März 2026
Glück zu finden bedingt in einem ersten Schritt ohne Resignation nicht danach zu suchen.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, März 2026
Was ist Glück? Wow, welch eine Frage! Und das in dieser Welt der zunehmenden Eskalationen. Einige werden antworten: „Glück ist sicher nicht das, was in der Geopolitik im Moment geschieht.“ Andere werden irgendeine Form des Folgenden antworten: „Glücklich bin ich, wenn ich dies und jenes habe oder tue. Glück ist, dass ich diese und jene Menschen an meiner Seite habe. Glück ist, dass ich dieses und jenes nicht durchmachen muss.“ Das gemeinsame an diesen Antworten ist, dass sie alle Glück an etwas festmachen. Und damit hat Glück ein Problem: Die Existenz, und damit Beginn und Ende dessen, an das es festgemacht ist. Begrenzte Dauer, begrenztes Glück kann kein Glück sein.
„Hört gut zu! Alle Dinge gehen schnell vorbei!“ So heisst es im ZEN-Buddhismus. Mit zunehmendem Lebensalter wird augenfällig, wie wahr diese Aussage ist. Man kann die Dinge nicht festhalten und man kann deshalb mit Hilfe von Dingen kein Glück begründen. Auch kann man in Erwartung von anderen Bedingungen und im Suchen genauso wenig Glück finden. Vielleicht erreicht uns diese Botschaft nicht nur durch den ZEN-Buddhismus, sondern auch durch das aktuelle Weltgeschehen.
„Leben und Tod sind von grosser Wichtigkeit. Sei stets wachsam. Niemals nachlässig. Niemals!“ Das ist der zweite Teil der erwähnten ZEN-Weisheit. Die Wichtigkeit liegt nicht in den Dingen, welche während „Leben und Tod“ geschehen. Die Wichtigkeit liegt im achtsamen Wahrnehmen des Prozesses von Entstehen und Vergehen der Dinge. Die Wahrnehmung von Entstehen und Vergehen der Dinge freundet dich mit dem an, was sich als die Dinge formt und sich auch wieder als sie zurücknimmt. Es freundet dich mit dem an, was die Dinge sind.
Auch die Dinge und Geschehnisse der aktuellen Geopolitik können so zum Freund werden. Nicht weil wir sie gutheissen, sondern weil wir erkennen, was sich als sie formt und sich auch wieder davon zurücknimmt, was sie also wirklich sind. So kannst du auch erkennen, was sich als dich formt und sich auch wieder davon zurücknimmt. Frohe Auferstehung! Frohe Ostern!
LIEBER GROSSMEISTER, LIEBE GROSSMEISTERIN
10. März 2026
Jenseits jeglicher Vorstellung von Grösse ist meisterliche Grösse.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, März 2026
Normalerweise sind die Begriffe Grossmeisterin und Grossmeister Vorsitzenden von Logen oder Schach-Champions vorbehalten. Doch diese Definitionen schaffen eine Rangordnung. Rangordnung? Muss man sich wirklich hintenanstellen, wenn es um das Lebenserfahren geht?
Eine wahre Grossmeisterin, ein wahrer Grossmeister erfährt, dass Grösse nur Grösse sein kann, wenn es nichts Grösseres gibt. Ansonsten würde das Grosse zum Kleinen. Eine wahre Grossmeisterin, ein wahrer Grossmeister erfährt sich deshalb als dieses Grosse ohne sich über das Kleine zu erheben. Würde sie/er sich darüber erheben, würde sie/er gleich wieder zum Kleinen, weil durch das Erheben gleichzeitig etwas entsteht, das sich noch mehr erhebt und damit zum noch Grösseren wird. Deshalb erfährt eine wahre Grossmeisterin, ein wahrer Grossmeister, dass das Kleine nichts anderes als eine Erscheinung des Grossen ist. Das Kleine ist somit gleichzeitig das Grosse. Eine wahre Grossmeisterin, ein wahrer Grossmeister erfährt sich deshalb als dieses Grosse und gleichzeitig auch als all das erscheinende Kleine.
Und das ist nicht einfach nur philosophisches Gerede. Es ist Physik! Alle materiellen Teile, alle Formen, sind Ausdruck der Welle aller Möglichkeiten. Der Quantenphysiker David Bohm formulierte es so: Das Explizite (= Formen) sind Ausfaltungen des Impliziten. Die wahre Natur des Expliziten ist damit das Implizite.
Setz alles daran, dich als das Implizite, als das Grosse zu erfahren. Gib jegliche Identifikation mit dem Expliziten, mit dem Kleinen auf. Willkommen Grossmeisterin! Willkommen Grossmeister! Willkommen Geheilt-sein!
LIEBE BUTTERZART, LIEBER BUTTERZART
24. Feburar 2026
Erlebe dich wie Butter, so ist die Wahrheit bald entdeckt.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Februar 2026
Butter hat keine feste Form – so auch das Leben, welches du bist.
Butter zeigt sich in verschiedensten Formen – so auch das Leben, welches du bist.
Butter beim Verkosten verstärkt die Freuden – so auch das Leben, welches du bist.
Gerade seine Zartheit, verleiht dem Butter Macht. Ohne Zartheit wäre alles starr und ohne Freuden. Aber Zartheit will gepflegt sein:
Butter ohne Achtsamkeit entwischt zwischen den Fingern – so auch das Leben, welches du bist.
Butter ohne Pflege wird ranzig – so auch das Leben, welches du bist.
Das Leben welches du bist, das Dasein ist butterzart.
LIEBER „ICH-WEISS-NICHT-UND-DOCH“, LIEBE „ICH-WEISS-NICHT-UND-DOCH“
04. Februar 2026
Wo bist du? – Ich weiss nicht, wo ich bin, und doch bin ich hier.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Februar 2026
Im tiefen Erleben ergibt sich auf die Frage ‘Wo bist du?’ die Antwort: „Ich weiss nicht, wo ich bin, und doch bin ich hier.“ Diese Aussage scheint auf den ersten Blick skurril. Und dennoch entspricht sie dem Erleben tiefer Weisheit.
„Ich weiss nicht, wo ich bin“, bedeutet nicht, dass man nicht angekommen ist. Es ist einzig Ausdruck davon, nicht beschreiben zu können, wo man angekommen ist. Und dennoch ist da ein tiefes Erleben angekommen zu sein, immer zu Hause zu sein, nie ist etwas passiert.
Und in diesem tiefen Erleben ist da gleichzeitig auch das Empfinden hier zu sein, in dem was gerade geschieht. Es ist ein Erleben, das aktuell Geschehende als ein Flimmern des Angekommenen festzustellen.
Es umarmt dich derjenige, der nicht weiss, was er ist und stellt fest, was da gerade geschieht. Grosse Freude! Vollständige Heilung!
LIEBE SAND-DELLE, LIEBER SAND-DELLE
21. Januar 2026
Ohne Sand, keine Sand-Delle. Bist du nun Delle, Sand oder beides?
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Januar 2026
Im Moment geschehen so einige Dellen. Jeden Tag zeigen sich Neue. Dinge, die noch vor einigen Monaten undenkbar waren, sind jetzt Realität. Staatsmänner (erstaunlicherweise meistens Männer!), welche eigentlich Vorbild sein sollten, zeigen Verhaltensweisen, welche selbst im Sandkasten spielender Kinder nicht akzeptabel sind. Ohnmacht, Ungläubigkeit, Wut, Frustration, Resignation oder Übelkeit, vielleicht gar Depressivität oder andere psychischen sowie physischen Hänger sind häufige Reaktionen darauf. Wie soll man reagieren? Wie kann man da noch Freude und Glück empfinden?
Wie soll man reagieren? Wie kann man da noch Freude und Glück empfinden? Die Beantwortung dieser Fragen lässt ein Kreisen vieler Gedanken und Emotionen entstehen. Die Schwierigkeit in diesem Kreisen tragende Antworten zu finden, lässt erahnen, dass das Kreisen der Gedanken und Emotionen keine Lösung birgt. Schon das Stellen dieser beiden Fragen erzeugt die Gefahr stecken zu bleiben. Das Stellen der Fragen zementiert oft ein Jemand, welcher Antworten auf diese Dellen möchte. Anders ausgedrückt, das ist die Delle „Jemand“, welche andere Dellen betrachtet und weitere Dellen als Antworten sucht.
Natürlich müssen diese Dellen nicht weg. Schliesslich ist da ein schreiendes Ich und alle diese um sich schlagenden Staatsmänner auf Irrwegen. Verleugnen ist keine Lösung. Das wäre nur eine andere Ausprägung des Ich, welche das andere verdrängen würde. Also wieder eine Delle, welche mit anderen Dellen ringt. Ringen ohne Ende! Und keine Lösung!
Nun gebe es zu erkennen, dass Dellen ohne Medium, in dem sie eingedrückt werden, nicht möglich sind. Metaphorisch lässt es sich so formulieren: Dellen brauchen Sand, damit sie überhaupt Dellen sein können. Es gibt Möglichkeiten zu erkennen, dass die Delle „Jemand“ und die Dellen „Staatsmänner“ auch Sand sind. Sie sind das Medium, welches sie hervorbringt. Finde Wege, dies nicht nur zu denken und logisch zu erfassen, sondern es auch zu erleben. Du bist keine Delle und die anderen sind auch keinen Dellen. Du bist der Sand mit allen seinen Dellen.
Dies macht die Dellen zwar nicht weg. Der Sand macht die Dellen nicht weg. Aber die Dellen erleben sich als etwas viel Grösseres. Dies entlastet gewaltig. Und dann gibt es anstelle einer Reaktion ein Wirken. Das Erleben als Sand, als das viel Grössere, wirkt. Freude und Glück strahlen. Und gleichzeitig erfolgt ein couragiertes benennen jedes bestialischen Verhaltens. Aber ohne Kampf. Einfach benennen und anstelle Delle der gesamte Sand sein.
LIEBER KAUGUMMI, LIEBE KAUGUMMI
07. Januar 2026
Ausgedehnt in alle Richtungen und jeden Eindruck abbildend, so ist, was du bist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Januar 2026
Beim Jahreswechsel wurde an der Oberfläche des Kaugummis eine 5 durch eine 6 ersetzt. Doch der Kaugummi blieb Kaugummi. So gratulieren wir dir von Herzen zum Kaugummi-Sein – egal, welche Form der Kaugummi gerade einnimmt!
Meditation, nicht Meditation, egal was! Es geht darum, dass es als Kaugummi wahrgenommen wird. Grenzenlos, formbar und geschmackvoll! In der Stille der Meditation, ganz angekommen bei dem, was ist, ist der Kaugummi ursprünglich. Wenig durchgekaut und wenig ausgesaugt ist er am geschmackvollsten. So nimmt er sich am einfachsten wahr.
LIEBE LIEBE, LIEBER LIEBE
08. Dezember 2025
Liebe ist nur dann Liebe, wenn sie auf nichts gerichtet ist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Dezember 2025
Mit grosser Wahrscheinlichkeit sprichst und denkst du Sätze wie: „Ich liebe dich.“ Oder: „Ich liebe dieses.“ Diese Liebe ist auf etwas gerichtet. Sie schliesst damit automatisch andere oder anderes aus. Doch durch das Ausschliessen kann sie nicht Liebe sein. Es liegt in der Natur der Liebe, dass sie nur sein kann, wenn sie vollständig ist.
Doch wie kann Vollständigkeit, und damit Liebe sein? Eine mögliche Antwort bietet der Advent. Ankommen (lat. advenire) anstelle immer auf etwas ausgerichtet zu sein. Ankommen durch Sitzen und Gehen in der Stille. Wahrnehmen, zulassen, geschehen lassen. Und plötzlich ist da stilles Handeln, sogar stilles Sprechen. Dieses Handeln, dieses Sprechen, ja alles ist dann das Schimmern der Stille. Liebe eben. Schöne Weihnachten!
LIEBER BEZUGSPUNKT-LOSER, LIEBE BEZUGSPUNKT-LOSE
25. November 2025
Hab den Mut, Bezugspunkt los zu sein! Dann ist da die VerEinigung.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2025
Ohne Bezugspunkt zu sein, ist für viele eine Vorstellung des Verloren-Seins. Doch ist es, wie formuliert, „eine Vorstellung“. Und Vorstellungen greifen zu kurz. Denn sie gehen von dieser Ich-Zentriertheit aus, welche Beziehungen und Bezüge vor sich hinstellt. Es sind Beziehungen und Bezüge dieser Ich-Zentriertheit zu anderen und anderem. Eine Ich-Zentriertheit ohne diese Beziehungen und Bezüge lässt diese Ich-Zentriertheit allein zurück. So entsteht tatsächlich ein Empfinden des Verloren-Seins.
Hier geht es jedoch um etwas viel Grundlegenderes. Es geht darum, den zentralen einen Bezugspunkt, also die Ich-Zentriertheit, abfallen zu lassen. Verliert sich dieser Bezugspunkt, ist nichts verloren. Im Gegenteil, es ist ein Erfahren der Vollständigkeit, des Erfüllt-Seins als VerEinigung. Oder anders ausgedrückt: Ein Erfahren der Liebe. Liebe, die ist, ohne dass Sie auf jemanden oder etwas ausgerichtet oder bezogen ist.
LIEBE VIBRATION, LIEBER VIBRATION
11. November 2025
Ohne zu vergessen, dass alle Erscheinungen vibrierendes Bewusstsein sind, bist du eine wunderbare Selbst-Massage.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2025
Alle Formen, alle Erscheinungen sind vibrierendes Bewusstsein. Denn ohne Bewusstsein keine Formen und ohne Formen spiegelglattes Bewusstsein.
Auch du bist eine Form. Konsequenterweise bist du Bewusstsein. Genauer gesagt, du bist dieses vibrierende Bewusstsein. Vergisst du das nicht, bist du eine wunderbare Selbstmassage. Und die ist gratis! Immer! Nicht nur am black friday .