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Hier finden Sie eine Auswahl von mehr als 10 aus über 150 bisher erschienenen Texte, welche wir in den letzten Jahren inspiriert geschrieben haben und die unsere Arbeit begleiten. Als Einstimmung in den Meditationseinladungen entstehen laufend weitere.
LIEBER „ICH-WEISS-NICHT-UND-DOCH“, LIEBE „ICH-WEISS-NICHT-UND-DOCH“
04. Februar 2026
Wo bist du? – Ich weiss nicht, wo ich bin, und doch bin ich hier.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Februar 2026
Im tiefen Erleben ergibt sich auf die Frage ‘Wo bist du?’ die Antwort: „Ich weiss nicht, wo ich bin, und doch bin ich hier.“ Diese Aussage scheint auf den ersten Blick skurril. Und dennoch entspricht sie dem Erleben tiefer Weisheit.
„Ich weiss nicht, wo ich bin“, bedeutet nicht, dass man nicht angekommen ist. Es ist einzig Ausdruck davon, nicht beschreiben zu können, wo man angekommen ist. Und dennoch ist da ein tiefes Erleben angekommen zu sein, immer zu Hause zu sein, nie ist etwas passiert.
Und in diesem tiefen Erleben ist da gleichzeitig auch das Empfinden hier zu sein, in dem was gerade geschieht. Es ist ein Erleben, das aktuell Geschehende als ein Flimmern des Angekommenen festzustellen.
Es umarmt dich derjenige, der nicht weiss, was er ist und stellt fest, was da gerade geschieht. Grosse Freude! Vollständige Heilung!
LIEBE SAND-DELLE, LIEBER SAND-DELLE
21. Januar 2026
Ohne Sand, keine Sand-Delle. Bist du nun Delle, Sand oder beides?
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Januar 2026
Im Moment geschehen so einige Dellen. Jeden Tag zeigen sich Neue. Dinge, die noch vor einigen Monaten undenkbar waren, sind jetzt Realität. Staatsmänner (erstaunlicherweise meistens Männer!), welche eigentlich Vorbild sein sollten, zeigen Verhaltensweisen, welche selbst im Sandkasten spielender Kinder nicht akzeptabel sind. Ohnmacht, Ungläubigkeit, Wut, Frustration, Resignation oder Übelkeit, vielleicht gar Depressivität oder andere psychischen sowie physischen Hänger sind häufige Reaktionen darauf. Wie soll man reagieren? Wie kann man da noch Freude und Glück empfinden?
Wie soll man reagieren? Wie kann man da noch Freude und Glück empfinden? Die Beantwortung dieser Fragen lässt ein Kreisen vieler Gedanken und Emotionen entstehen. Die Schwierigkeit in diesem Kreisen tragende Antworten zu finden, lässt erahnen, dass das Kreisen der Gedanken und Emotionen keine Lösung birgt. Schon das Stellen dieser beiden Fragen erzeugt die Gefahr stecken zu bleiben. Das Stellen der Fragen zementiert oft ein Jemand, welcher Antworten auf diese Dellen möchte. Anders ausgedrückt, das ist die Delle „Jemand“, welche andere Dellen betrachtet und weitere Dellen als Antworten sucht.
Natürlich müssen diese Dellen nicht weg. Schliesslich ist da ein schreiendes Ich und alle diese um sich schlagenden Staatsmänner auf Irrwegen. Verleugnen ist keine Lösung. Das wäre nur eine andere Ausprägung des Ich, welche das andere verdrängen würde. Also wieder eine Delle, welche mit anderen Dellen ringt. Ringen ohne Ende! Und keine Lösung!
Nun gebe es zu erkennen, dass Dellen ohne Medium, in dem sie eingedrückt werden, nicht möglich sind. Metaphorisch lässt es sich so formulieren: Dellen brauchen Sand, damit sie überhaupt Dellen sein können. Es gibt Möglichkeiten zu erkennen, dass die Delle „Jemand“ und die Dellen „Staatsmänner“ auch Sand sind. Sie sind das Medium, welches sie hervorbringt. Finde Wege, dies nicht nur zu denken und logisch zu erfassen, sondern es auch zu erleben. Du bist keine Delle und die anderen sind auch keinen Dellen. Du bist der Sand mit allen seinen Dellen.
Dies macht die Dellen zwar nicht weg. Der Sand macht die Dellen nicht weg. Aber die Dellen erleben sich als etwas viel Grösseres. Dies entlastet gewaltig. Und dann gibt es anstelle einer Reaktion ein Wirken. Das Erleben als Sand, als das viel Grössere, wirkt. Freude und Glück strahlen. Und gleichzeitig erfolgt ein couragiertes benennen jedes bestialischen Verhaltens. Aber ohne Kampf. Einfach benennen und anstelle Delle der gesamte Sand sein.
LIEBER KAUGUMMI, LIEBE KAUGUMMI
07. Januar 2026
Ausgedehnt in alle Richtungen und jeden Eindruck abbildend, so ist, was du bist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Januar 2026
Beim Jahreswechsel wurde an der Oberfläche des Kaugummis eine 5 durch eine 6 ersetzt. Doch der Kaugummi blieb Kaugummi. So gratulieren wir dir von Herzen zum Kaugummi-Sein – egal, welche Form der Kaugummi gerade einnimmt!
Meditation, nicht Meditation, egal was! Es geht darum, dass es als Kaugummi wahrgenommen wird. Grenzenlos, formbar und geschmackvoll! In der Stille der Meditation, ganz angekommen bei dem, was ist, ist der Kaugummi ursprünglich. Wenig durchgekaut und wenig ausgesaugt ist er am geschmackvollsten. So nimmt er sich am einfachsten wahr.
LIEBE LIEBE, LIEBER LIEBE
08. Dezember 2025
Liebe ist nur dann Liebe, wenn sie auf nichts gerichtet ist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Dezember 2025
Mit grosser Wahrscheinlichkeit sprichst und denkst du Sätze wie: „Ich liebe dich.“ Oder: „Ich liebe dieses.“ Diese Liebe ist auf etwas gerichtet. Sie schliesst damit automatisch andere oder anderes aus. Doch durch das Ausschliessen kann sie nicht Liebe sein. Es liegt in der Natur der Liebe, dass sie nur sein kann, wenn sie vollständig ist.
Doch wie kann Vollständigkeit, und damit Liebe sein? Eine mögliche Antwort bietet der Advent. Ankommen (lat. advenire) anstelle immer auf etwas ausgerichtet zu sein. Ankommen durch Sitzen und Gehen in der Stille. Wahrnehmen, zulassen, geschehen lassen. Und plötzlich ist da stilles Handeln, sogar stilles Sprechen. Dieses Handeln, dieses Sprechen, ja alles ist dann das Schimmern der Stille. Liebe eben. Schöne Weihnachten!
LIEBER BEZUGSPUNKT-LOSER, LIEBE BEZUGSPUNKT-LOSE
25. November 2025
Hab den Mut, Bezugspunkt los zu sein! Dann ist da die VerEinigung.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2025
Ohne Bezugspunkt zu sein, ist für viele eine Vorstellung des Verloren-Seins. Doch ist es, wie formuliert, „eine Vorstellung“. Und Vorstellungen greifen zu kurz. Denn sie gehen von dieser Ich-Zentriertheit aus, welche Beziehungen und Bezüge vor sich hinstellt. Es sind Beziehungen und Bezüge dieser Ich-Zentriertheit zu anderen und anderem. Eine Ich-Zentriertheit ohne diese Beziehungen und Bezüge lässt diese Ich-Zentriertheit allein zurück. So entsteht tatsächlich ein Empfinden des Verloren-Seins.
Hier geht es jedoch um etwas viel Grundlegenderes. Es geht darum, den zentralen einen Bezugspunkt, also die Ich-Zentriertheit, abfallen zu lassen. Verliert sich dieser Bezugspunkt, ist nichts verloren. Im Gegenteil, es ist ein Erfahren der Vollständigkeit, des Erfüllt-Seins als VerEinigung. Oder anders ausgedrückt: Ein Erfahren der Liebe. Liebe, die ist, ohne dass Sie auf jemanden oder etwas ausgerichtet oder bezogen ist.
LIEBE VIBRATION, LIEBER VIBRATION
11. November 2025
Ohne zu vergessen, dass alle Erscheinungen vibrierendes Bewusstsein sind, bist du eine wunderbare Selbst-Massage.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2025
Alle Formen, alle Erscheinungen sind vibrierendes Bewusstsein. Denn ohne Bewusstsein keine Formen und ohne Formen spiegelglattes Bewusstsein.
Auch du bist eine Form. Konsequenterweise bist du Bewusstsein. Genauer gesagt, du bist dieses vibrierende Bewusstsein. Vergisst du das nicht, bist du eine wunderbare Selbstmassage. Und die ist gratis! Immer! Nicht nur am black friday .
LIEBER HERBSTLAUB, LIEBE HERBSTLAUB
28. Oktober 2025
Sich fallen lassen wie das Herbstlaub – Erwacht sein als herzhafte Ganzheit.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Oktober 2025
Was gibt es beim Betrachten des fallenden Herbstlaubes zu erkennen? Na klar – das Blatt stirbt! Und was noch? Schau genau hin – beim fallenden Herbstlaub genauso wie bei dir!
Nur so viel: Das fallende Herbstlaub ist Ausdruck eines natürlichen Geschehens, das nicht endet. Ist das Blatt nun Blatt oder dieses natürliche Geschehen? Genauso bist auch du Ausdruck dieses natürlichen Geschehens, das nicht endet. Bist du nun du oder dieses natürliche Geschehen?
Lass dich fallen wie das Herbstlaub, ohne etwas aufzugeben. Einzig die bisherige Verstellung, wer du bist, darfst du aufgeben. Nicht im darüber nachdenken, sondern im erlebten Fallen-lassen. Willkommen in der Meditation!
LIEBE TÜRKÜNSTLERIN, LIEBER TÜRKÜNSTLER
15. Oktober 2025
Meditiere so, dass du einen Raum durch alle seine Türen gleichzeitig verlässt.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Oktober 2025
Bist du damit beschäftigt, den richtigen Weg zu finden oder ihn richtig zu gehen? Dann hast du wahrscheinlich vergessen, was der Weg ist. Jenseits und diesseits der Türe ist der gleiche Ort. Das zu erfahren, lässt dich augenblicklich durch alle Türen gleichzeitig gehen.
LIEBER SPACE, LIEBE SPACE
16. September 2025
Im Daseinserleben als unendlichen Raum hat ein Ich keinen Platz – stattdessen freudiges Berührtsein.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, September 2025
Für das Ich ist ein unendlicher Raum eine Vorstellung von grosser Weite. Das Ich stellt sich diesen Raum vor. Damit ist er dem Ich gegenüber. Unendlicher Raum muss jedoch auch den Platz des Ich miteinschliessen. Sonst ist er nicht unendlich. Er würde begrenzt bleiben.
Anders formuliert: Ist das Ich auch noch so klein, es wäre zu gross, um den unendlichen Raum zuzulassen. Spirituelles Erleben ist kein Schrumpfen des Ich, sondern ein Implodiert-sein des Ich. Und es hat die Qualität von freudigem Berührtsein.
LIEBE HELLSICHTIGE, LIEBER HELLSICHTIGER
03. September 2025
Hellsichtigkeit sprengt jeden Rahmen von Objekt-Wahrnehmungen – Hellsichtigkeit nimmt sich selbst wahr.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, September 2025
Wer bist du, als den du dir selbst zuschaust? Man kann es nicht wissen. Trotzdem nimmst du wahr, dass der-die Zuschauende da ist.
Und die erste flüchtige Bekanntschaft weckt Freude darauf, er-sie wirklich kennen zu lernen – Freundschaft zu schliessen. Vollständige Genesung!
LIEBER DIÄT, LIEBE DIÄT
19. August 2025
Freudige Lebendigkeit zeigt sich in möglichst konsequenter Enthaltsamkeit – primär im Innen.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, August 2025
Aber Hallo! Wir wollen dir keinesfalls Gaumenfreude oder andere Freude nehmen. Das könnten wir als Herz-Tessiner nie und nimmer. Darum bon apetito!
Es geht um diese innere Enthaltsamkeit, welche leer von allem ist. Nur ist „Leere“ alles andere als ein schwarzes Loch! Es geht um die Erfahrung dessen, was du in Wahrheit bist, wenn alle gedanklich-emotionalen Verhaftungen – also im Innen – abfallen. Dies üben wir in der Meditation, welche letztendlich das Leben ist. Natürlich braucht es dazu auch eine gewisse äussere Enthaltsamkeit. Gemeint ist aber eine friedfertige Lebensführung möglichst ohne unnötige Verstrickungen, um die innere Enthaltsamkeit zu erleichtern…. Und bezüglich Essen: mit leichtem Bauch meditiert es sich besser.
LIEBE KIPPSTELLE, LIEBER KIPPSTELLE
01. Juli 2025
Auf der Kippstelle zwischen Gefühlwahrnehmung und Reaktion bist du die überwältigende Erfahrung des ursprünglich-immerwährenden Reichtums!
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juli 2025
Wer kennt das nicht? Wir haben ein Gefühl der Langeweile, der Überforderung, der Ohnmacht, der Wut, des Überschwangs etc. und ZACK! Wir schaffen Abhilfe, entweder durch entsprechendes Handeln oder durch Verdrängen. Oder wir schrauben uns mit Gedanken immer weiter hinein. Wie am Rand einer Zentrifuge wird die Angelegenheit dadurch immer grösser. Wenn etwas sehr Heftiges passiert, versuchen wir möglichst schnell den alten Zustand, so weit wie es nur geht, wieder herzustellen. In der östlichen Tradition bezeichnen wir diese Reaktionsweisen als die Maras – die Dämonen. Wir folgen gewohnten Gedanken sowie Mustern und projizieren dadurch unsere Welt.
Wie ist der Reichtum des unendlichen Raumes zu erkennen? Nun, weder im Ausagieren noch im Verdrängen der Gefühl-Gedanken-Spirale. Stattdessen lassen wir einfach zu, dass es im Moment schüttelt. Wir nehmen wahr, ohne uns vom Drang des Handelns oder Argumentierens oder Gedankendrehens verleiten zu lassen. So verkosten wir die Situation und konzentrieren uns gleichzeitig auf das Ausatmen. Das Wahrgenommene wird vielfältig lebendig, verschwindet also nicht. Und gleichzeitig wird es durchsichtiger. Du wirst erkennen, dass Durchsicht die Natur aller Dinge ist, dass du in Wirklichkeit die Durchsicht aller Dinge bist. Man nennt es auch den unendlichen Raum – ursprünglich, immerwährend, überwältigend herzhaft.
LIEBER SCHAUENDER, LIEBE SCHAUENDE
04. Juni 2025
Schauen, bis du dem Schauen zuschaust und letztlich das Schauen dem Schauen zuschaut. Grosse Freude!
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juni 2025
Alles, was sich zeigt, sind Bilder, welche in dir im neuronalen Geflecht abgebildet sind. Aber auch das Schauen von dir selbst ist ein Bild, welches in dir im neuronalen Geflecht abgebildet ist. Und das Schauen des neuronalen Geflechts ebenso. Wer schaut also hier? Die Antwort darauf entzieht sich jeder Beschreibung. Es ist das grosse Mysterium. Und dennoch gibt es ein herrlich befreites Empfinden dafür.
Es lässt sich in der Konsequenz auch sagen, dass der/die Schauende sich selbst zuschaut, sich selbst schaut. Hä? Welch weichgekochte Birne kann sich so einen Satz ausdenken? …
Da ist nichts Ausgedachtes, denn es ist kein Denken-Schau ohne innerlich zu kommentieren und damit ohne daran hängen zu bleiben genau das, was sich zeigt. Und zunehmend wird da auch eine Wahrnehmung von demjenigen/derjeinigen sein, der/die schaut und dann eine Wahrnehmung vom Schauen selbst. Wahrscheinlich ist das die grösste Heilung, das grösste Glück, welches zu erfahren ist. Denn es lässt nichts weg. Es ist das Erfahren unbeschreiblich erfüllt alles zu sein. Und gleichzeitig ist nichts so scharf gestellt, dass es bedroht oder abhängig macht.
LIEBE MITTEN-DRIN, LIEBER MITTEN-DRIN
20. Mai 2025
Nichts verdrängend, sondern mittendrin ist das wahre Wunder!
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Mai 2025
Der Tanz des Kommens und Gehens, des Auftauchens und Verschwindens hat nirgends eine Bühne, auf der man ihn tanzen oder diesem Spiel als Zuschauende/r folgen könnte. Denn Bühne, Tänzer/in und Zuschauende/r unterliegen selber dem Rhythmus von Kommen und Gehen. Sie sind selber der Tanz. Die Lösung ist das Lösen von der Vorstellung ein/e Tänzer/in oder Zuschauer/in eines Tanzes auf einer Bühne zu sein. Es gibt nur Tanz.
Was das bedeutet? Alles was auftaucht und verschwindet, ob Gefühl, Gedanken, Empfinden, Formhaftes oder Wahnhaftes ist nichts anderes als ein energetischer Tanz eines inneren Bildschirms, welcher du selber bist. In naturwissenschaftlicher Sprache könnte man sagen, du bist das neuronale Geflecht, welches dies alles zeigt. Denn selbst der Gedanke darüber, was da draussen sein könnte und wer du bist, ist eine Erscheinung im neuronalen Geflecht. Aber auch der Gedanke an ein neuronales Geflecht ist im neuronalen Geflecht. Einfach energetischer Tanz eines inneren Bildschirms. Somit muss nichts weg, nichts ist zu verdrängen. Sei einfach mittendrin, was ist. So lebst du Bildschirm. Der Bildschirm, der du bist, bleibt letztlich das grosse Mysterium. Wundervolle Qualität!
LIEBER SINNFLIESSENDER, LIEBE SINNFLIESSENDE
06. Mai 2025
Was ist der Sinn des Lebens?… Aufzuhören, danach zu suchen!
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Mai 2025
Dies kann als Kapitulation vor einem öden Leben in der Sinnlosigkeit empfunden werden. Aber auch dieses Kapitulieren ist immer noch Ausdruck des Suchens. Es ist einfach ein Suchen, das nicht mehr an seinen Erfolg glaubt. Aufhören zu suchen, heisst wahrzunehmen, wie auch diese Form des Suchens ganz abfällt. Was bleibt ist höchstens ein Suchen, welches keine/n Suchende/n mehr kennt.
Du Suchende/r hast dann erkannt, dass du anstelle Suchende/r mit allen Sinnen strahlendes Lebensfliessen bist. Eine Unterscheidung zwischen sinnvoll und sinnlos erscheint wie eine Fata Morgana, denn in Wahrheit bist du beides.