21. April 2026
Das Zugewandt sein nimmt alles inklusiv sich selbst als Lebendigkeit wahr. Dafür braucht es Momente der Stille.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, April 2026
Oft ist uns Menschen das zugewandt Sein verloren gegangen. In der Welt des vielen und des zu vielen ist bereits die Zuwendung zu etwas, zu anderen und zu uns selbst eine grosse Herausforderung. Und dann verwechseln wir diese Zuwendung zu etwas oder zu jemandem mit dem zugewandt Sein.
Zugewandt sein wird oft missverstanden. Zugewandt sein ist nicht etwas oder jemandem gegenüber zu sein, welches oder welcher einem beansprucht oder anzieht. Zugewandt sein ist auch nicht von einer Zuwendung zur nächsten zu rennen. Es ist weder verliebt sein in etwas, vieles oder jemanden, noch ist es Selbstverliebtheit. Alle diese Formen von Zuwendung haben etwas gemeinsam: Ein Objekt der Zuwendung.
Objekte sind momentane Erscheinungen der Lebendigkeit. Stille Meditation ist vollständiges zugewandt Sein, welches in die Objekte des Moments hineingreift. Und so nimmt es sich als das wahr, was eigentlich immer ist: nichts als Lebendigkeit.