LIEBER KLANG, LIEBE KLANG

LIEBER KLANG, LIEBE KLANG

19. März 2024

Ein realer Ton herzhaft gesungen ist der Weltenklang.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, März 2024

Herzhaftes Singen befreit! Das ist bekannt. Nur denken einige: „Ich kann nicht singen.“ Sie verkrampfen und lassen es nicht schwingen. Und andere denken: „Ich kann singen.“ Sie sind konzentriert auf Text, Intonierung oder andere und erkennen es nicht, das Schwingen.

Wir laden dich ein, einfach zu singen, um zu singen. Und es singt, auch wenn du es nicht kannst. Am besten einen einfachen Laut wie „Mu“, „Om“ oder „Jaa“. Wiederkehrend und eine Zeit lang laut. Spür das Schwingen dieser vollen Vokale in deinem ganzen Körper. So wie Gitarrenkorpus, Klaviergehäuse oder Trichter und Rohre der Trompete beim herzhaften Spielen komplett von der Schwingung erfasst werden, so schwingt dein ganzer Körper beim herzhaften Singen. Anfänglich vielleicht nur die Stimmbänder, dann auch der Bauch und letztlich der ganze Körper. Ein einziger Resonanzkörper. Es ist die Natur der Schallwellen, dass sie alles erfassen.

Und dann lässt es du auch in der Stille singen. Da ist immer noch dieses Schwingen. Vielleicht ist es anfänglich etwas feiner. Aber zunehmend ist der Körper genauso wie auch alles andere davon erfasst.

Herzhaftes Singen befreit. Nicht, indem du etwas loswirst, sondern in dem die Schwingung des Tons dich ganz erfasst und letztlich übernimmt. Jetzt ist da der Weltenklang: befreit, erleuchtet!

LIEBE FLIESSEN, LIEBER FLIESSEN

LIEBE FLIESSEN, LIEBER FLIESSEN

5. März 2024

Wenn niemand ablenkend eingreift, ist alles das grosse Fliessen der Entscheidungen, welches auch du BIST.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, März 2024

Der grösste Irrtum besteht darin zu glauben, dass es da jemand gibt, welcher Entscheidungen trifft. Abwechselnd ist dieser jemand dann du selber oder jemand da draussen, dessen Entscheidungen sich auf dich als jemand auswirken. Also immer ein Ich vis à vis von etwas. Das Resultat ist ein Wollen oder nicht Wollen oder unaufhörliches Denken, was dieses Wollen wohl sein könnte. Der Buddhismus nennt es Gier, Hass und Verblendung, die jüdische Kabbalah die Vorhänge der Verdunkelung.

Tschüss liebe Einheit, Tschüss liebe Herzhaftigkeit!

Da ist niemand der Entscheidungen fällt. Und doch fallen Entscheidungen. Der jemand – das Ich – ist eine Konstruktion des Denkens. Das Ich existiert damit nicht wirklich. Doch denken muss und wird nicht aufhören. Es ist insofern ein Instrument, das gelegentlich zur Anwendung kommt. Aber die Identifikation, welche das Denken verursacht, kann abgelegt werden. Im Geschehen-lassen des Denkens ist dann das Fliessen zu erleben, welches alles ist und auch du bist. Und dieses Fliessen zeigt sich auch als Entscheidungen. Diesem Fliessen stehst du aber nicht gegenüber. Und den Entscheidungen des Fliessens ist man nicht ausgeliefert. Bei diesem Empfinden, wäre schon wieder das Ich im Spiel. Nein! Es ist viel direkter. Du bist dieses Fliessen. Du bist damit das, was diese Entscheidungen ist. So erlebt bist du diese Entscheidungen.

Es fühlt sich dann stimmig an, dass dieses oder jenes getan wird. Und solange keines stimmig ist? Ohne das Einhängen von einem Ich schwebend sein, wie fliessendes Wasser vor einem Stein. Irgendwann wird es sich zeigen, auf welcher Seite des Steins es stimmig ist. Dies sofern es notwendig ist, dass es sich zeigt. Natürlich darf und soll Ausprobieren geschehen, damit das Stimmige erscheinen kann. Aber es ist ein Probieren ohne Ich, das etwas will. Gelegentlich fallen Entscheidungen, die schmerzen. Dann bahnt sich bereits ein Ich an, welches eine andere Entscheidung will. In dieser Situation wieder schwebend sein, wie fliessendes Wasser vor dem Stein.

Herzlich willkommen als Einheit, herzlich willkommen als Herzhaftigkeit!

LIEBER LERNMÜDE, LIEBE LERNMÜDE

LIEBER LERNMÜDE, LIEBE LERNMÜDE

20. Februar 2024

Wer ein spirituelles Leben erlernen will, verpasst Glück und Spiritualität.
Lerne stattdessen ganz im Hier und Jetzt zu sitzen und zu gehen.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Februar 2024

Lernmüdigkeit ist etwas Wunderbares. Was für eine Aussage! Sie wird da und dort auf Ablehnung stossen und vereinzelt vielleicht sogar die Nackenhaare stellen. Macht nichts. Denn wer zu viel lernen will, verpasst es, Leben in seiner Tiefe zu erkennen.

Lernen kann man nur Objekte oder den Umgang mit Objekten. Aber das, was du bist, ist dasjenige, welches sich als alle Objekte und gleichzeitig als dich selbst zeigt. Um es zu erkennen, kannst du nicht an den Objekten hängen bleiben. Das einzige, was man in diesem Zusammenhang erlernen kann, ist entspannt und fokussiert im Hier und Jetzt zu sitzen und zu gehen. Und dies bedeutet, nicht so weiterzumachen wie bisher.

Darum sei!

LIEBE WANDLERIN, LIEBER WANDLER

LIEBE WANDLERIN, LIEBER WANDLER

6. Februar 2024

Sobald Lebendigkeit, welche du bist, sich selbst entdeckt, durchdringt Freude jenseits der Person den Weltenlauf.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Februar 2024

Heilung ist jederzeit möglich. Doch was ist Heilung? Natürlich ist Heilung ein Abfallen von Symptomen. Wie umfassend Heilung ist, hängt davon ab, wie viele Symptome abfallen. Und es gibt Heilung, welche total umfassend ist.

Dies ist der Wandel. Nicht lediglich von einigen Symptomen abzufallen. Sondern abzufallen von der Vorstellung einer Person und entdecken, dass es nur Lebendigkeit gibt, welche gleichzeitig alles ist.

Seid ganz geheilt!

LIEBER TAUCHER, LIEBE TAUCHERIN

LIEBER TAUCHER, LIEBE TAUCHERIN

23. Januar 2024

Ganz eingetaucht zeigt sich die funkelnde brillante Ergriffenheit, welche Fülle genauso wie alle Hohlräume schon immer erleuchtet.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Januar 2024

Im Grunde gibt es nur die Ergriffenheit. Fülle und Hohlräume kennt sie nicht. Denn sind die Dinge ergriffen, so verlieren sie ihren eigenständigen Wert.

Mach es wie Taucherin und Taucher zu Beginn des Tauchgangs. Lass dich fallen mitten in das, was gerade ist. Und achte darauf, dass der Geist sich an nichts festhält. Tut er das, so macht er einen Flossenschlag der Konzentration ins Nichts. Ganz konsequent! Im konsequent Losgelassen-sein ist dann nicht einmal mehr Flossenschlag notwendig. Da ist die unergründliche Weite des Ozeans. Alles Funkelnde sind seine Lebewesen. Doch um sie zu erkennen, musst du der Ozean sein. Im Lichtspiel des Ozeans liegen ihre Schönheiten.

Flossenschlag der Konzentration ins Nichts!

LIEBE NEUJAAAAAR, LIEBER NEUJAAAAAR

LIEBE NEUJAAAAAR, LIEBER NEUJAAAAAR

9. Januar 2024

Der Unterschied zwischen „Neujahr“ und „Neujaaaahr“ ist die Erleuchtung.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Januar 2024

Nicht einfach ein Wortspiel! Nicht darüber nachdenken! Im Eintauchen in den Klang von „Neujaaaaahr“ ist der Unterschied zu finden!

Auch ist ein Ja hier nicht ein Einverständnis mit dem, was ist, sondern einfach ein Zulassen, dass es ist. So wird das Einverständnis einfach abfallen, in sich zusammenfallen. Es ist nicht mehr notwendig. Dies wird dann offensichtlich, wenn uns etwas sprachlos macht. Scheinbar Wunderbares genauso wie scheinbar Schreckliches. Anstelle zu kommentieren, dass dieses oder jenes uns sprachlos macht, geht es darum, die Sprachlosigkeit auszukosten. Momente, in denen wir keine Worte finden, können so Chancen des Kostbaren sein.

Ein „Neujaaaaahr“ euch allen!

LIEBER SUMO, LIEBE SUMO

LIEBER SUMO, LIEBE SUMO

13. Dezember 2023

Ein Sumo vereinnahmt den Raum nicht durch Kampf. Er ist einfach, was er ist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Dezember 2023

Advent mal anders: Hier kommt nichts und niemand an. Denn was soll ankommen, wenn alles statt Form dieses eine Bewusstsein ist – eben das Licht, von dem das Lichterfest spricht. Im Erkennen, dass es niemanden gibt, kommst du an als derjenige und diejenige, welche du schon immer warst.

Im Durchdrungen-sein vom Licht, während Leben einfach geschieht, füllst du mit deiner Präsenz, mit deiner Aura den ganzen Raum. Und dann stimmt das Wort „deine“ auch nicht mehr. Da ist einfach Präsenz, das ist einfach Aura, welche als das Erscheinende leuchtet.

Schönes Lichterfest euch allen!

LIEBE KOMMUNIZIERENDE, LIEBER KOMMUNIZIERENDER

LIEBE KOMMUNIZIERENDE, LIEBER KOMMUNIZIERENDER

29. November 2023

Wird das Gespräch zum Selbst­ge­spräch ist Heilung bereits geschehen.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2023

Gespräche führen ist für die meisten Menschen nicht gerade eine Kernkompetenz. Eloquente Plappermäuler gibt es zwar viele. Doch während der eine spricht, überlegt das Plappermaul bereits, was es sagen möchte und verpasst, was der andere wirklich spricht. So läuft es meistens. Gelegentlich wird dann gleich auch noch das Wort des anderen mit dem eigenen Plappern unterbrochen. Und dann gibt es da auch noch die Regenmantel-Mäuler. Eingewickelt in eine imprägnierte Hülle blasen sie zum Rückzug. Üben Plapper- und Regenmantel-Mäuler aktives Zuhören, so entstehen da plötzlich Ohren-Mäuler, also Mäuler, welche wirklich hörend sprechen (siehe z.B. Carl Rogers, personenzentrierte Gesprächsführung und Psychotherapie).

Das ist ein guter Anfang. Und es geht noch intensiver. Nimmt man mit allen Sinnen wahr, so ist da eine Wahrnehmung durch sich selbst und das Gegenüber hindurch. Es ist die grösste Zuwendung überhaupt – das Leben wendet sich selbst zu. Dann sieht es nur so aus, als ob da ein Gespräch von Zweien oder Mehreren stattfindet. Im Grunde ist da das eine grosse Wesen, dass sich selbst zuhört und mit sich selbst spricht – ein Gespräch des EINEN, ein Selbstgespräch eben!

LIEBER HOCHVOLT, LIEBE HOCHVOLT

LIEBER HOCHVOLT, LIEBE HOCHVOLT

14. November 2023

Menschen suchen Spannendes und Energiereiches im Leben. Dabei geht vergessen, dass jeder Moment die ganze Welt ist und somit jeder Moment grösste „Energie“ ist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2023

Im November trübt das Licht stark ein. Die Natur geht schlafen und die Menschen? ……. Naja: Sie sehen nicht ein, dass sie auch kürzer treten sollten. Die Soll-Vorstellung bezüglich Energie und das Ist der tatsächlich vorhandenen Energie driften auseinander. Entsprechend manifestiert sich der November-Blues. Obwohl, Blues-Musik ist nicht nur melancholisch, sondern hat auch eine kräftige Bass-Linie. Wo finden wir im November-Blues also den Bass-Gitarristen in uns?

Diese Bass-Linie hat den Charakter von Tiefe und damit von geerdet sein. Sonst wäre es kein Bass. Wo finden wir also die Tiefe? Wir finden sie nicht. Aber sie ist in der ganzen Wucht erlebbar, dann wenn wir uns vollständig auf den jetzigen Moment konzentrieren. So vollständig, dass kein Fünkchen Sopran Platz findet. (Und keine Angst, Sopran ist auch sehr schön. Aber alles zu seiner Zeit!). Also ihr Bassisten, zieht eure Linie durch: Dum-dom-dam-dem-dim-dem-dam-dom …. Dum-dom-dam-dem-dim-dem-dam-dom …. Dum-dom-dam-dem-dim-dem-dam-dom …. Wie schön ist doch der Blues! Volle Energie! So wie das Nordlicht die Nacht durchdringt.

LIEBE FRIEDEN, LIEBER FRIEDEN

LIEBE FRIEDEN, LIEBER FRIEDEN

01. November 2023

Frieden lässt sich nicht in die Welt bringen. Frieden ist, wenn sowohl das Ich als auch das Du als Spur des einen grossartigen Friedens erkannt ist.
Und deshalb gilt es – so lange er geschieht – auch Krieg als Spur des Friedens zu erkennen.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, November 2023

Da liegt scheinbar ein zu gehender Weg vor deinen Füssen! Gehst du ihn mit der Konzentration eines mikroskopisch konzentrierten Lasers, so zeigt sich der Weg nur noch als Spur des grossartigen Friedens. Ob du ihn gehst oder nicht gehst, ist letztlich sekundär. Viel wichtiger ist: „Konzentriere dich als mikroskopischer Laser!“ Möge alles als Spur dieses Friedens erkannt sein.

LIEBER HERBSTLAUB, LIEBE HERBSTLAUB

LIEBER HERBSTLAUB, LIEBE HERBSTLAUB

16. Oktober 2023

Wenn du abfällst, nicht von deinen Handlungen, sondern von dem was du zu sein glaubst, dann landest du bei der Wurzel des Lebens.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Oktober 2023

Menschen versuchen unaufhörlich ihr Handeln zu optimieren. Dies und jenes soll besser werden, soll verändert werden. Manchmal sogar der Handelnde selbst. Dabei wird jedoch leichtfüssig vorausgesetzt, dass es diesen Handelnden gibt. Und er ist offenbar genauso, wie er in der Identifikation entstanden ist. Nun, was wäre, wenn es diesen Handelnden so gar nicht gibt?

LIEBE STILL-SITZERIN, LIEBER STILL-SITZER

LIEBE STILL-SITZERIN, LIEBER STILL-SITZER

26. September 2023

Still sitzen räumt alles Äussere ab, bis der Sitzende und das Sitzen einander zufallen und das Wunder der Leben­digkeit sich selbst erkennt.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, September 2023

Oft wird gefragt: „Warum soll ich mich meditierend still auf ein Kissen setzen?“ Eine klärende Antwort ist: „Weil da noch eine Spur von diesem ‘Warum?’ ist!“. Eine ebenso klärende Antwort ist: „Weil dieses Still-Sitzen bereits alles ist.“ Natürlich ist alles andere, was sich zeigt, ebenso dieses Alles. Aber das Still-sitzen räumt den Tisch ab, damit das Wunder sich selbst erkennen kann. Und danach erkennt es sich in allem wieder. Und selbst dann ist es wertvoll, den Tisch regelmässig wieder abzuräumen. Denn so bleibt Klarsicht! Eine Still-Sitzerin ist keine Styl-Sitzerin. Ein Still-Sitzer ist kein Styl-Sitzer. Es gibt nichts zu erreichen! Und dann ist da unvermittelt dieses Alles. Grosse Freude der Lebendigkeit. Geheilt sein, egal was war, ist oder sein wird!

LIEBE MAGIERIN, LIEBER MAGIER

LIEBE MAGIERIN, LIEBER MAGIER

12. September 2023

Wie Schnee in der Sonne schmilzt, so verliert jede Form ihre scharfen Konturen im Dasein als Bewusstsein.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, September 2023

Offenbar sind Menschen auch trotz ihrem Wissen um die Notwendigkeit von Veränderungen sehr träge. Wissen reicht nicht aus. Der Mensch lernt aus Erfahrungen. Und diese sind offenbar noch zu wenig fordernd, um Wachstumsglaube und die Überzeugung als Mensch über der Natur zu stehen zu verändern. In Anbetracht der grossen Herausforderungen wünschen sich manche deshalb die Kraft eines Magiers oder einer Magierin. Wenn nicht der Mensch so soll die Alchemie es richten. Aber könnte es sein, dass Magierin und Magier bereits am Werk sind? Könnte es sein, dass Ihr gemeinsamer Name „Unschärfe“ ist. Unschärfe lässt sich selbst als unberührte Heimat erfahren, während gleichzeitig die ihr eigene Intelligenz neue Konturen der Unschärfe entstehen lässt. Herzlich willkommen, Mensch-Unschärfe!

LIEBER EMPFINDENDER, LIEBE EMPFINDENDE

LIEBER EMPFINDENDER, LIEBE EMPFINDENDE

23. August 2023

Das Wahrhafte ist dem denkenden Geist verborgen!
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, August 2023

In dieser komplexen Welt, so scheint es, lassen sich Knoten nicht mehr einfach lösen. Berührst du den einen Knotenpunkt, so bewegt sich das ganze Netz. Niemals kann das Denken – und sei es auch noch so vernetzt – grössere Teile des Netzes, geschweige denn das ganze Netz mit einbeziehen. Traditionell Gebildet- oder Studiert-sein allein ist kein Garant dafür, die aktuellen Herausforderungen zu lösen. Das Netz zeigt seine eigenen Regeln.

Viel wird darüber sinniert, wie alles eins wäre. Doch im praktischen Verhalten tun wir dann doch wieder so, als ob es dieses Vernetzt-sein, ja dieses Eins-sein gar nicht gäbe. Munter tröpfelt es aus unserem Gehirn wie aus den Löchern eines Siebes. Voller Tatendrang steuern wir einzelne Tropfen an. Doch – oh Schreck! – das Tröpfeln ging munter weiter. Viele Tropfen liegen inzwischen zusätzlich da. Sie werden mehr und mehr. Die Zahl der verschwundenen Tropfen ist winzig klein. Und so passiert was passieren muss: die Lache ist geboren! Und sie wächst immer schneller. So scheint es zumindest.

Kann es sein, dass dieses Tröpfchenverhalten aktuell ad absurdum geführt wird? Kann es sein, dass Leben als ein Ganzes erkannt werden will? Kann es sein, dass wir im Hineinfallen in die Lache als Lache unsere Wahrhaftigkeit erkennen? Wir sind weder Tröpfchen noch Knotenpunkt. Wir sind Lache, wir sind das Netz. Und wichtig: Wir sind nicht in einer Lache. Nein! Wir sind die Lache. Es gibt nur die schimmernde lebendige Lache. Auch sind wir in keinem Netz. Nein! Wir sind das Netz!

Vielleicht magst du dich rücklings schwebend dem Wasser eines Sees oder Pools hingeben. Vielleicht magst du dich rücklings liegend mit ausgebreiteten Extremitäten der Erde hingeben. Vielleicht magst du einfach im Berühren aller Dinge dich dem Feinsten darin hingeben. In dieser Hingabe lässt es sich erkennen. Es ist ein Empfinden. Herzlich daheim!

LIEBE IMMER-DA, LIEBER IMMER-DA

LIEBE IMMER-DA, LIEBER IMMER-DA

14. August 2023

Willkommen zurück aus den Ferien, obwohl ihr nie anderswo gewesen seid!
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, August 2023

Wie kann man zurück sein, ohne jemals an einem anderen Ort gewesen zu sein? Hoppla! Eine ganz schön knifflige Frage! Sorry fürs Wecken aus dem Sommer-Nickerchen. Aber es hat Spass gemacht .

Nun, auf den ersten Blick scheinen die meisten Menschen in die Ferien zu reisen. Aber eigentlich ist es eine Bilderreise. Denn auf den zweiten Blick ist da dieses einzige Dasein als so etwas wie eine Leinwand, auf der die Ferien-Bilderreise erscheint. Und nun folgt auf den ebenso ersten Blick irgendeine Form von Alltags-Bilderreise. Bei genauerem Hinsehen – also auf den zweiten Blick – ist da immer noch das gleiche Dasein als so etwas wie eine Leinwand, auf der diese Alltags-Bilderreise erscheint.

Die Frage ist nun, ob du dich als jemanden wahrnimmst, der diese Bilderreise macht oder ob du dich als so etwas wie eine Leinwand wahrnimmst, auf der alle diese Bilder erscheinen. Ganz wach sein – oder meditieren – führt früher oder später zum zweiten. Und es zeigt sich als ewiges Ausgeruht-sein, ohne dafür irgendwohin reisen zu müssen. Und dennoch bleibt es herzerfüllt spannend, welche Bilderreise da als nächstes erscheint.

LIEBE VERGEBENE, LIEBER VERGEBENER

LIEBE VERGEBENE, LIEBER VERGEBENER

4. Juli 2023

Herzhafte Weite kennt keine Ver­gebung.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juli 2023

Herzhafte Weite kennt keine Ver­gebung. Konsequenterweise kann Vergebung somit auch nicht stattfinden. Wie bitte? Welche Welt ist das denn, in der nicht vergeben werden kann?

Im gewohnt herkömmlichen Erleben wäre es tatsächlich eine schwarze dämonische Welt. Erleuchtetes Erleben hingegen erkennt, dass es da gar nichts gibt, welches vergeben werden kann. So erlebt, ist es das pure Gegenteil einer schwarzen und dämonischen Welt. Gern möchten wir dies ein wenig erläutern.

Herzhafte Weite erkennt, dass einzig sie existiert. Als solche ist sie alle Erscheinung. Da gibt es keinen, der dem Wahrgenommenen gegenübersteht. Also keine Trennung zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenen. Da gibt es nur Wahrnehmung, die sich selbst wahrnimmt und gleichzeitig alles Wahrgenommene ist. Herzhafte Weite, die alles ist! Da wo nichts Einzelnes ist, ist auch nichts, das vergeben werden könnte.

Wir erleben dies immer wieder so: In dem Moment, wo etwas zu geschehen scheint, ist es im gleichen Moment auch schon wieder vergeben, weil erkannt ist, was es ist.

Daraus ergibt sich euer Sommergeschenk: Anstelle dich damit abzumühen, ein besserer Mensch zu werden, anstelle Selbstvorwürfe, Selbstzweifel und mangelndes Selbstwertgefühl zu heilen, erkenne wer du bist, und du bemerkst, dass dir bereits alles vergeben ist. Oder besser, dass es gar nie etwas gab, das zu vergeben war. Herzlich willkommen im strahlendsten aller Sommerfeste!

LIEBER EINHEIMISCHER, LIEBE EINHEIMISCHE

LIEBER EINHEIMISCHER, LIEBE EINHEIMISCHE

20. Juni 2023

Ganz angekommen bei dem, was du tust, wirst du so heimisch, dass da nur noch das Heimische ist.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juni 2023

Mit ganzem Herzen zu sein, was sich gerade zeigt! Dieses Erleben verdichtet sich so, dass es natürlicher als ein Stück Holz ist. Heimisch zu sein bedeutet, dass es da keinen Unterschied mehr gibt zwischen Ich und Du. Heimisch zu sein, bedeutet beides zu sein. Und es ist auch das Heimische, welches dies wahr nimmt. Kurz, da ist nur das Heimische.

Es wird dich so ergreifen, dass das Mich und das Dich verblasst. Was verbleibt ist die wunderbare Qualität des „Heimisch-sein“. Was gibt es da noch zu heilen?

Ti dico amico mio: Niente! Nichts!

Chakra-Meditation oder Bodenwischen, sie sind beide dasselbe! Mach beide so mit der vollen Konzentration des offenen Herzens und sie sind beide das Wunder der Heilung! Was gibt es dann noch zu heilen?

Ti dico amica mia: Niente! Nichts!

LIEBER MENSCHENFREUND, LIEBE MENSCHENFREUNDIN

LIEBER MENSCHENFREUND, LIEBE MENSCHENFREUNDIN

6. Juni 2023

Frage: Wie kann man lernen, Men­schen zu lieben? Antwort: Hast du ein Empfinden dafür, was Menschen sind?
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Juni 2023

Kürzlich fragte jemand: „Wie kann man lernen, Menschen zu lieben? Und zwar alle – auch die Garstigen und A…ch-Typen ?“

Zentral wäre nun zunächst Folgendes: Lerne dich selbst zu lieben! Warum? Echte Liebe findet auf Augenhöhe statt.

Die Frage wäre also: „Wie kann man lernen, sich selbst genauso wie die anderen Menschen zu lieben?“

Aus der Sicht eines Ich – welches die gewohnte Optik der allermeisten Menschen im Moment noch ist – wäre zu empfehlen, ein Verständnis für die eigene Geschichte und auch für die des jeweiligen Gegenübers zu gewinnen. Das heisst, zu erkennen, warum ich und das Gegenüber verwurzelt in der jeweiligen Geschichte auf bestimmte Art und Weise sind und handeln. Das heisst, die Optik zu erweitern und den Gesamtzusammenhang zu sehen. Und so lässt sich dann auch würdigen, was ich alles leiste und geleistet habe und ebenso was mein gegenüber alles leistet und geleistet hat. Ergänzend lassen sich dann auch positive Aspekte des jeweiligen Seins und Handelns gewinnen. Wichtig wäre auch noch: Menschen zu lieben heisst nicht mit allem einverstanden zu sein. Es heisst auch nicht, alles mit sich machen zu lassen. Ein entschiedenes Nein kann trotzdem Liebe empfinden! Nicht immer leicht – aber das geht!

Aber wie gesagt, das ist die Antwort aus der Optik eines Ich. Was wäre also die Antwort aus einer anderen Optik? Sie ist, – na ja, sagen wir einmal etwas gewöhnungsbedürftig! Denn die Antwort ist eine Gegenfrage: „Wer bist du ohne dieses Ich?“ Ohne Ich ist da einfach Körper, der geht! Körper, der isst! Körper, der wohlig ist! Körper, der schmerzt! Denken! Fühlen! Empfinden! Aber keiner, der Körper ist. Keiner, der denkt. Keiner, der fühlt. Keiner, der empfindet. Kurz – dieses Ich gibt es nicht. Es taucht nur immer wieder auf – mindestens während der scheinbaren Zeit der Heilung! Und danach ist es auch keine Optik mehr! Es ist Dasein ganz. Es ist Liebe.

LIEBE TANNZAPFEN, LIEBER TANNZAPFEN

LIEBE TANNZAPFEN, LIEBER TANNZAPFEN

23. Mai 2023

Würde ein Tannzapfen sich mit einer seiner Schuppen identifizieren, wäre er kein Tannzapfen.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Mai 2023

Beim Tannzapfen ist uns dies vollkommen klar. Eine Wahrnehmung des ganzen Zapfens bedingt ein sich Lösen vom Festhalten an einer einzelnen Schuppe. Aber in unserem alltäglichen Leben ist es plötzlich nicht mehr so klar. Da verhalten wir uns eher wie störrische Pflöcke und weniger als fruchtige Tannzapfen.

Wir sind identifiziert mit unserem Körper und den zum körperlichen Dasein gehörenden Empfindungen, Gefühlen, Gedanken und Wahrnehmungen. Wir vergessen, dass dies alles Schuppen eines einzigen Tannzapfens sind. Wir nehmen abwechselnd die Schuppen wahr und vergessen den Tannzapfen.

Doch es ist auch möglich, uns als die Stille wahrzunehmen, welche als das Einzige alle Schuppen ist. Dies braucht für die meisten von uns anfänglich regelmässige Zuwendung. Und dann ist es eines Tages einfach klar: Ich bin nicht mein Körper, sondern die Stille, welche als das Einzige auch dieser Körper ist. Die Körperwahrnehmung weicht einem viel subtileren Dasein als alles. Der störrische Pflock ist dann dem fruchtigen Tannzapfen gewichen.

LIEBE SPRECHBLASE, LIEBER SPRECHBLASE

LIEBE SPRECHBLASE, LIEBER SPRECHBLASE

9. Mai 2023

Missfallen ansprechen und Verän­de­rung durchsetzen sind nicht das­selbe. Das eine befreit, das andere setzt gefangen.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, Mai 2023

Immer wieder ist der Satz zu hören: „Ich kann mein Anliegen nicht einfach herunterschlucken!“ Oder: „Dies auszuhalten tut mir nicht gut!“. Du sollst weder herunterschlucken noch aushalten. Herunterschlucken und Aushalten wurzeln im Unvermögen, etwas aussprechen zu können. Die Gründe dieses Unvermögens sind vielfältig. Doch steckt in ihnen allen irgendein Wollen: Gefallen wollen, Angst ausweichen wollen, jemanden schonen wollen, gehorchen wollen etc. Und dieses Wollen erzeugt im Gegenpol das Ich. Spiritualität arrivederci! Denn dieses Ich macht eng, es erzeugt konkrete Form.

Genauso kann aber auch im Aussprechen eines Anliegens ein Wollen stecken. Es ist die Erwartung irgendeiner Art von Veränderung. Entweder soll das Gegenüber nun verstehen und die Veränderung herbeiführen, oder ich habe an mich den Anspruch, die Veränderung herbeiführen zu können. Gerade in gesellschaftlich-strukturellen Situationen wird dies zur Herkulesarbeit. Und schon wieder: Spiritualität arrivederci!

Und die Lösung? Ganz einfach: Aussprechen, ohne eine Veränderung erzeugen zu wollen. Aussprechen mit einem offenen Geist, der erwartungsfrei schaut, was danach passiert. Die Sprechblase trägt unmissverständlich eine Aussage. Aber die Sprechblase will nichts. Sie hängt im weiten Raum, dessen Ausdruck sie ist. Spiritualität, benvenuto!

LIEBE ALCHEMISTIN, LIEBER ALCHEMIST

LIEBE ALCHEMISTIN, LIEBER ALCHEMIST

24. April 2023

Der wahre Alchemist erkennt das einzig Edle.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, April 2023

Im Allgemeinen versucht die Alchemie unedle Stoffe in Gold zu verwandeln. Es geht also um einen Pro­zess der Ver­wand­lung von Un­ed­lem zu Edlem. Kennst du sol­che Pro­zes­se auch aus dei­nem All­tag? Geht es da in ir­gend­einer Form nicht auch da­rum, einen bes­se­ren Zu­stand von etwas zu er­rei­chen? Bist du somit auch ein Al­che­mist oder eine Al­chemistin?

Ein Mystiker anerkennt, dass jeder persönliche Pro­zess der Al­che­mie zum Schei­tern ver­ur­teilt ist. Einen Zu­stand von et­was Bes­se­rem gibt es im her­kömm­li­chen Sinn nicht. Denn selbst das ver­meint­lich Bes­se­re hat einen Ge­gen­pol und/oder ist min­des­tens nicht von Dauer. Was also ist denn bit­te die­ses Bes­sere?

Ein Mystiker anerkennt, dass wahre Alchemie an­stel­le von Stof­fen den Al­che­mis­ten selbst ver­wan­delt. Er wird vom Sub­jekt zum Ob­jekt. Wie ist das zu ver­ste­hen? Ganz ein­fach. In der all­täg­li­chen aber il­lu­so­ri­schen Wahr­neh­mung stehst du als Sub­jekt ir­gend­wel­chen ma­te­riel­len oder psy­chi­schen Ob­jek­ten ge­ge­nüber, mit denen du etwas be­ab­sich­tigst. Al­che­mie be­steht nun da­rin zu er­ken­nen, dass es die­ses Sub­jekt mit seinen Ab­sich­ten nicht gibt. Be­trach­te dich als Ob­jekt, ge­nau­so wie du das Haus oder den Baum auch als Ob­jekt be­trach­test. Ge­lingt dir das – und mit der ent­spre­chen­den Hin­ga­be wird es dir frü­her oder spä­ter ge­lin­gen – stellt sich die Frage, wer denn übrig bleibt, der das alles wahr­nimmt.

Der Alchemist tritt ab. Und mit ihm alles andere auch. Es er­scheint zwar wei­ter­hin, ist aber zum Aus­druck des ein­zig Ed­len ge­worden.

LIEBER OMEGA, LIEBE OMEGA

LIEBER OMEGA, LIEBE OMEGA

4. April 2023

Als „OOOOOO… – Mega“ auf der Zunge zergangen bleibt nichts als das Geheilt-sein von allem.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, April 2023

Der Dalai-Lama wurde einmal gefragt, was die Bedeutung des bekannten Mantras „om mani padme hum“ sei. Er ant­wor­te­te, dass die Be­deu­tung nicht im Wort­sinn zu fin­den ist. Sie liege viel­mehr im Klang, dann wenn der Man­tra-Sin­gen­de im Klang auf­geht. So of­fen­ba­re sich das We­sen al­ler Din­ge, also auch jenes des Sängers.

Es geht somit um das Ende aller Worte. Omega ist der letz­te Buch­sta­be im grie­chi­schen Al­pha­bet. Das Ende al­ler Worte! In An­leh­nung an den Dalai Lama könn­te man auch sa­gen, dass das Ge­heim­nis al­ler Dinge dann zu er­ken­nen ist, wenn der Spre­chen­de im Omega auf­geht: „OOOOOO…-Mega!“

Und das fühlt sich in Anlehnung an das Sym­bol von Omega un­ge­fähr so an:

In Oberkörper und Händen ganz rund.
In den Füssen unvorstellbar tief verwurzelt.
Von der Identifikation mit dem Körper gepurzelt.

LIEBER RUMPELSTILZCHEN, LIEBE RUMPELSTILZCHEN

LIEBER RUMPELSTILZCHEN, LIEBE RUMPELSTILZCHEN

22. März 2023

Gierig bitte sehr, geht nicht mehr.
Spirit in ONE, Eva und Marco Bühler, März 2023

Des Müllers Tochter soll im Märchen vom Rumpelstilzchen aus Stroh Gold spinnen. Auf diese Wei­se wer­de sie das Herz des Königs er­obern und so zur Kö­ni­gin auf­stei­gen. So zu­min­dest ist der Wunsch. Das Rum­pel­stilz­chen über­nimmt die wun­der­sa­me Gold­ge­win­nung und will als Be­loh­nung letzt­lich so­gar das erste Kind der an­ge­hen­den Kö­ni­gin. Bei­de – des Mül­lers Toch­ter als auch das Rum­pel­stilz­chen – er­lie­gen ihrer Gier. Doch letzt­lich löst des Mül­lers Toch­ter das be­frei­en­de Rät­sel und er­kennt den Na­men des Rum­pel­stilz­chens, wo­rauf sich die­ses zer­reisst.

Das Rumpelstilzchen zerreisst sich? Wie bitte? Was soll das nun bitte be­deu­ten? Geht das über­haupt? Nun ja, auf jeden Fall ist danach das Rum­pel­stilz­chen nicht mehr. Es ist ent­schwun­den. Und es ge­schah of­fen­bar durch Er­ken­nen, wer die­ses gie­ri­ge Männ­chen ist. Und im glei­chen Er­ken­nen löst sich gleich­zei­tig auch das Pro­blem der Mül­lers Toch­ter. Die Lö­sung liegt of­fen­bar im Er­ken­nen die­ses Ichs, wel­ches gie­rig et­was wollte.

Rückt nicht auch das aktuelle Weltenspiel die Gier ins Zentrum? Betrachten wir die Big-Five der der­zei­ti­gen Grenz­er­fah­run­gen: Ban­ken-/Fi­nanz­kri­se, Ener­gie­knapp­heit, Kli­ma­ver­än­derung, Er­obe­rungs­krie­ge und Pan­de­mie. Sie ha­ben einen ge­mein­sa­men Nen­ner: Wachs­tum ohne Ende in einer schein­bar un­end­lich wei­ten glo­ba­li­sier­ten Welt stösst an seine Gren­zen. Und was gilt es nun zu er­ken­nen? Of­fen­bar den wah­ren Namen des­sen, der die­ses Wel­ten­spiel schein­bar vo­ran­bringt. Wer also bist du, den es zu zer­reis­sen gilt? Und wer bleibt in die­sem Ent­schwinden?