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BLOG  (Wo bin ich: Blog)

 

Hier finden Sie eine Auswahl von 15 aus über 150 bisher erschienen Texten, welche wir in den letz­ten Jah­ren in­spi­riert ge­schrie­ben haben und die unsere Ar­beit be­glei­ten. Als Ein­stim­mung in den Me­di­ta­tions­ein­la­dungen ent­ste­hen laufend wei­tere.

 

Liebe Weltverbesser-te

Liebe Weltverbesser teDer Versuch die Welt zu verbessern, wird immer ein Versuch bleiben.
Es gilt zu erkennen, dass Versuch, Verbesserung und die Welt zum gleichen Gefängnis gehören.

Jeder Gefangene in einem Gefängnis verfolgt das Ziel, dieses zu ver­las­sen - sei es durch ge­dul­di­ges Aus­sit­zen oder Aus­bruch. Der Ver­such das Ge­fäng­nis zu ver­bes­sern, bringt kei­ne Frei­heit. Trotz gu­ten Kum­peln in den Nach­bar­zel­len in Fol­ge von jah­re­lan­gem Coa­ching, trotz Ster­ne­kü­che bei Hoch­fes­ten der La­ger­kul­tur, trotz Ka­der­job nach er­folg­rei­chem Ge­ran­gel in der Ge­fan­gen­en­markt­wirt­schaft und trotz in­no­va­ti­ver Frei­zeit­ge­stal­tung in den la­ger­ei­ge­nen Ver­gnü­gungs­mei­len - Ge­fäng­nis bleibt Ge­fäng­nis. Al­so mög­lichst schnell weg und nie wie­der hin­ter Schloss und Rie­gel! Und wer trotz al­lem wie­der­kehrt, der hat den wah­ren Wert aus­ser­halb der Mauern noch nicht ge­funden.

Es gibt einen grossen Unterschied zwischen einem Gefängnisinsassen und den übrigen Men­schen: Die übri­gen Men­schen ha­ben noch nicht ver­stan­den, dass sie ge­nau­so im Ge­fäng­nis sit­zen. Da­rum die­se krampf­haf­ten Be­mü­hun­gen, das Ge­fäng­nis bes­ser zu ma­chen, an­stel­le das Ge­fäng­nis als Ge­fäng­nis zu er­ken­nen. Wür­den Sie ver­ste­hen, dass es eine Al­ter­na­ti­ve gibt, wür­den sie zwar im­mer noch den Zel­len­bo­den wi­schen. Aber sie wür­den es von aus­ser­halb der Mauern tun und nicht als In­sas­se. Das ist ein ent­schei­den­der Un­ter­schied. Sie se­hen sich nicht mehr als Ver­bes­se­rer, son­dern fol­gen ein­fach dem Lauf der Din­ge im ewi­gen Ver­bessert-sein.

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